Zum Internationalen Frauentag 2012: Unsere Frauenvorbilder

In der Zeit um den Ersten Weltkrieg entstand der „Internationale Frauentag“ oder auch „Weltfrauentag“ genannte Gedenktag der Vereinten Nationen, der seit 1921 jährlich am 8. März begangen wird und in einigen  Ländern sogar ein gesetzlicher Feiertag ist. Als Unternehmen ist Wilde & Partner stark geprägt von Frauen in Führungspositionen – Mixed Leadership ist für uns eines der Geheimnisse des Erfolges. Seit über 25 Jahren wird die Gleichstellung von Frau und Mann bei Wilde & Partner konsequent umgesetzt und täglich gelebt. Grund genug für uns, um zum Weltfrauentag ganz persönliche Frauenvorbilder von Wilde & Partner Mitarbeiterinnen vorzustellen, die deren Tun und Denken nachhaltig beeinflusst bzw. sie beeindruckt haben:

Dr. Helga Stödter

Dr. Helga Stödter

Yvonne Molek, Managing Director:

„Wenn Du etwas bewegen kannst, dann tue es“ – so hat Dr. Helga Stödter nicht nur zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen, um die Stellung der Frau im beruflichen Alltag zu stärken, sie war eine großartige Persönlichkeit, die sich ihr Leben lang mit größtem persönlichem Engagement der Gleichberechtigung von Frau und Mann verschrieben hat. Vor 25 Jahren rief Dr. Helga Stödter „FIM Vereinigung Frauen im Management e.V.“ ins Leben, 1988 wurde die „Helga Stödter-Stiftung – Frauen für Führungspositionen“ gegründet. Mit dem „Helga Stödter-Preis für Mixed Leadership“ sollen künftig Unternehmen ausgezeichnet werden, die sich vorbildlich und erfolgreich um ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen einsetzen und das Prinzip des „Mixed Leadership“ bewusst leben. Der Preis wird in Hamburg im März 2012 erstmals vergeben, kurz nach ihrem 90. Geburtstag am 9. März.  Frau Dr. Stödter verstarb im Mai 2011.

Frida Kahlo

Frida Kahlo

Marion Krimmer, Senior PR-Consultant:

Liebe und Leid prägten das Leben der mexikanischen Malerin Frida Kahlo (1907-1954). Durch einen schweren Unfall in der Jugendzeit zeitlebens geprägt, waren körperliche Schmerzen ihr ständiger Begleiter. Sie spiegeln sich wie auch die seelischen Qualen, hervorgerufen vor allem durch die turbulente Beziehung mit ihrem Künstlerehemann Diego Rivera (den sie zweimal ehelichte), in ihren Werken wieder. Frida Kahlo lebte und liebte leidenschaftlich, setzte sich über sämtliche Konventionen hinweg, und fasziniert mich persönlich vor allem dadurch, dass sie sich von vielen tragischen Ereignissen nicht unterkriegen ließ. Der Titel ihres letzten Bildes, ein farbenfrohes Stilleben, ist bezeichnend: „Viva  la vida – Es lebe das Leben.“

Coco Chanel

Coco Chanel

Nicole Kempter, PR-Consultant:

Für mich ist Coco Chanel eine der faszinierendsten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihr Weg von der kleinen Näherin zur stilprägenden Mode-Ikone hat mich sehr beeindruckt. Viele Teile, die sie kreierte, sind absolute Klassiker geworden – das Parfum Chanel No. 5 oder das „Kleine Schwarze“ zum Beispiel. Diese Frau hat  die Modewelt revolutioniert und sich damit unvergessen gemacht.

Amelia Earhart

Amelia Earhart

Ida Pedersen, Team Account Support:

Amelia Earhart hatte immer ein neues Ziel vor Augen: 1928 überquerte sie als erste Frau den Atlantik – als Passagierin. Vier Jahre später gelang es ihr im Alleinflug. Im 1935 flog sie das erste Solo von Mexiko nach Newark. Als erster Mensch wollte sie 1937 die Erde am Äquator umrunden und verschwand spurlos über dem Pazifik. Vielleicht war sie – wie manche sagen – bei diesem letzten Abenteuer tatsächlich zu risikofreudig. Ihr Mut, als Frau Träume zu verfolgen, die zur damaligen Zeit zum großen Teil Männern vorbehalten waren, ihre Willensstärke und auch ihr Einsatz für eine Sozialgesetzgebung werden jedoch bis heute bewundert.

Elisabeth I

Elisabeth I

Veronika Kießwetter, Team Account Support:

Eine meiner persönlichen „Heldinnen“ ist Elizabeth I, von 1558 bis 1603 Königin von England. Ihre Herrschaft ging als Golden Age in die Geschichte ein. Sie ließ sich nie unterkriegen. Obwohl ihr Vater die eigene Mutter köpfen ließ, Elizabeth zum Bastard erklärt und von ihrer Schwester während deren Herrschaft in den Tower gesperrt wurde. Und auch von gesellschaftlichen Konventionen ließ sich Elizabeth I nicht unter Druck setzen: „I will have here but one mistress and no master“, soll sie gesagt haben, und blieb bis zu ihrem Tod unverheiratet.

Und natürlich würden uns auch Eure Frauenvorbilder interessieren – wen bewundert Ihr, und warum?

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2 Gedanken zu „Zum Internationalen Frauentag 2012: Unsere Frauenvorbilder

  1. Stil-Ikone Coco Chanel – wer sonst! Denn alles neu macht Chanel: Gabrielle Chanel schaffte es als erste Frau an die Spitze der Haute Couture. Ihre Mode war revolutionär! Und es war Mademoiselle Chanel persönlich, der wir die schönste Handtasche der Welt zu verdanken haben – die 2.55! Der Name steht übrigens für das Erfindungsdatum: Coco Chanel kreierte die Tasche im Februar 1955!

  2. Catherine von Fürstenberg-Dussmann ist eine bemerkenswerte Frau! Als Gattin von Peter Dussmann, dem Gründer der Dussmann Gruppe (u.a. Dussmann das KulturKaufhaus), übernahm sie nach dessen Schlaganfall die Unternehmensgruppe. Doch die Charakterfrau wollte nicht einfach in seine Fussstapfen treten, sondern selbst Fussabdrücke hinterlassen. Als schwierigsten Teil ihres Jobs bezeichnet sie es, „diese Männerwelt zu knacken“. Sie wollte schon immer mehr sein als nur die Begleitung ihres Mannes. Da fällt mir doch glatt das englische Sprichwort ein: „Behind every great man there’s a great woman“.

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