Gehören Kinder auf Safari?

Ab wann sind Kinder „reif“ genug für eine Fernreise? Noch dazu mit einem relativ extremen Erlebnis verbunden, weit weg von Strandurlaub und Badevergnügen: eine Safari in Afrika. Eindeutig ist die Frage nicht zu beantworten, doch ich habe vor kurzem diese Urlaubserfahrung mit zwei Kindern (5 und 10 Jahre) gewagt, und in Südafrika mehrere Parks und Reservate besucht. Die wichtigste Lektion aus unserem Familien-Safari-Erlebnis: Kinder sind urlaubstechnisch weitaus belastbarer, als Eltern oft glauben. Das tägliche frühe Aufstehen, um beim „Morning Drive“ möglichst viele Tiere zu sehen,  das Stillhalten bei der Tierbeobachtung, und auch die teilweisen langen Autofahrten von einem Park zum anderen packten meine Kinder problemlos – denn Neugier und Faszination haben überwogen.

Was mich persönlich begeistert hat: In den Camps  gehören Spielplätze und Pools zur „Standardausstattung“. Somit ist für Bewegung, Spiel und Spaß zwischendurch gesorgt. Und die Unterkünfte sind hervorragend für Familien geeignet: An die „Rondavels“, die landestypisch runden Bungalows, könnte man sich dauerhaft gewöhnen. Wenn dann am nächtlichen afrikanischen Himmel die Milchstraße ihren Zauber verbreitet und das beste Planetarium vergessen lässt, wenn die Kleinen selbst bei der Tausendsten Impala-Antilope – das „typische“ Futtertier in Afrika – noch begeistert „Hier ist wieder ein Hirsch!“ rufen, und wenn sich beim Anblick von Löwen, Elefanten, Nashörnern, Büffeln und Zebras ehrfurchtsvolle Stille  im Safari-Auto ausbreitet, dann weiß man es: Meine Kinder gehören definitiv auf Safari!

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4 Gedanken zu „Gehören Kinder auf Safari?

  1. Ohne guide in der Wildnis – das finde ich ganz schön mutig… Aber ich gebe dir recht, man sollte Kindern auch mal mehr zutrauen.

  2. Meine persönliche Meinung ist, ja unbedingt sollten Kinder soviel wie möglich erleben, und da ist so eine Safari das absolute Highlight. Nartürlich muss man sich da mit den Kindern auch absprechen und auf die Wünsche drauf eingehen damit so ein Urlaub nicht in Stress endet. Bei so einem Erlebnis kann es schnell passieren das die Kinder den Erwachsenen über den Kopf steigen weil sie so viel Eindrücke wie möglich sofort verarbeiten wollen um gleich wieder neue zuerleben. Aber der Abend im Hotel sollte dann um so entspannter sein, wenn der oder die Kleinen dann völlig erschöpft im Bettchen sind und man auf Veranda sein Rotwein geniessen kann.

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