Münchner Wiesn: Unsere ultimativen Wilde & Partner Insider-Tipps für das Oktoberfest

Der Countdown läuft: In nicht einmal mehr 2 Wochen ist es endlich soweit, dann heißt es hier in München  „O’zapft is“. Beim größten Volksfest der Welt kommen fast sieben Millionen Besucher zusammen. Auch wir bei Wilde & Partner haben Dirndl und Lederhosen schon bereit gelegt und fiebern dem Wiesn-Start entgegen. Als echte Münchner haben wir unsere eigenen Bräuche und Empfehlungen, wie man die Oktoberfestzeit optimal genießt. Nachfolgend unsere Tipps, wie jeder auf der Wiesn bestmöglich auf seine Kosten kommt.

Wilde Wiesn im Löwenbräu-Zelt

Fesch gekleidet statt nur verkleidet

Zu einem gelungenen Wiesn-Besuch gehört natürlich auch das passende Outfit. Besonders in der Sendlinger Straße und im Tal öffnen jedes Jahr schon im Juni die sogenannten Dirndl-Popup-Stores, wo Besucher und Einheimische sich mit Kleid und Lederhose ausstatten können. Besonderer Tipp: Beim Outlet-Store Steindl im Tal 19 ist schon der Service ein echtes Erlebnis. Beraten werden Kunden von einer Art König Ludwig-Double – stilecht gibt’s ein Glas Prosecco zur Anprobe. Für den üppigeren Geldbeutel eignet sich dagegen ein Outfit vom Traditionsausstatter Lodenfrey. Infos: www.wiesn-tracht-mehr.de

Die optimale Grundlage für den Besuch eines Wiesn-Zeltes

Jeder Münchner weiß: Wer mit leerem Magen oder unausgeschlafen auf die Festwiese geht, macht schnell schlapp. Daher lautet die Devise der Einheimischen: Vor dem Besuch eines Festzeltes ordentlich essen und ausreichend schlafen. Münchner pflegen besonders gern die Tradition des Weißwurst-Frühstücks, denn das schafft mit Brezn und süßem Senf eine ordentliche Grundlage für einen langen Tag am Oktoberfest. Sehr gute Weißwürste genießt man in der Gaststätte Zum Franziskaner in der Residenzstraße. Die Grundlage lässt sich dann auf dem Oktoberfest mit Hendl, Haxen- oder Fischsemmel wieder auffrischen. Vegetarier schwören auf die deftigen Kasspatzn.

Die optimale Taktik für den Einlass

Die Auslastung der Wiesn-Zelte schwankt stark mit Tag und Wetter. Wer Freitag oder Samstag in eines der beliebten Zelte wie das Hacker-Festzelt, Hippodrom, Schottenhamel oder Schützenfestzelt möchte, sollte richtig früh dran sein, am besten schon vor neun Uhr. Unter der Woche geht es deutlich entspannter zu. Wenn es draußen regnet, kann es allerdings auch mal an einem Mittwoch oder Donnerstag sehr voll werden. Pärchen und kleine Gruppen kommen unter der Woche meist noch gut unter, für große Gruppen ist eine Reservierung fast schon Pflicht – am besten ein halbes Jahr im Voraus. Was viele nicht wissen: Wer in den Gängen der Zelte steht, darf von den Bedienungen nicht mit Bier versorgt werden. Also Sitzplatz sichern!

Vor und nach der Wiesn – der Weg durch den Großstadt-Dschungel

Gerade zum Wiesn-Schluss gegen 23 Uhr wird es eng rund um die Theresienwiese. Taxis sind Mangelware und auch in der U-Bahn wird es mehr als kuschelig. Guter Trick: Lieber eine Station laufen und dann einsteigen. An der Poccistraße und am Goetheplatz ist es deutlich entspannter als an der Station Theresienwiese. Das gilt auch für die S-Bahn-Station Hackerbrücke. Ein abendlicher Spaziergang nach dem Getümmel im Bierzelt ist ohnehin keine schlechte Idee. Die Bars und Kneipen im Westend, im Zentrum und im Glockenbachviertel sind innerhalb von 20 Minuten zu Fuß erreichbar. Infos: www.mvv-muenchen.de

Nach der Wiesn ist noch lange nicht Schluss

Um 23 Uhr schließen auf dem Oktoberfest zwar die meisten Zelte, tote Hose ist deswegen aber in München noch lange nicht. Was viele nicht wissen: Käfer-Zelt und Kufflers Weinzelt schließen erst um ein Uhr nachts. Allerdings sollte man sich nicht erst um 23 Uhr auf den Weg machen, wenn alle Gäste der anderen Zelte die selbe Idee haben. Eine Alternative sind auch die Bars und Clubs im Glockenbachviertel. Noch näher ist die Alte Kongresshalle gleich hinter der Theresienwiese – auch hier lässt es sich im legendären WIESNCLUB zünftig weiterfeiern. Infos: http://www.muenchenfeiert.de/wiesnclub/

Wo es das beste Bier außerhalb der Festwiese gibt

München wäre nicht die weltweite Bier-Hauptstadt, wenn der Gerstensaft-Brunnen abseits der Theresienwiese versiegen würde. Der Großteil der Einheimischen schwört auf die Marke Augustiner. Die Brauerei ist so beliebt, dass sie nicht einmal werben muss. Außerdem verfügt sie über eigene Biergärten sowie einen Bierkeller nahe des Oktoberfestgeländes. Der Volksmund sagt, dass die Brauerei auch die einzige ist, die das Bier jeden Tag in Holzfässern auf die Wiesn liefert anstatt sie per Pipeline zu den Zelten zu befördern – und diesen Unterschied schmeckt man auch. Infos: www.augustiner-braeu.de

Heißhunger nach Mitternacht

Wer viel trinkt, bekommt irgendwann auch Hunger. Rund um die Fraunhoferstraße im Glockenbachviertel wird der Kohldampf gestillt. Die Münchner empfehlen beispielsweise den Bergwolf, der sich direkt am Ausgang der U-Bahnstation Fraunhoferstraße befindet. Das deftige Sortiment aus Pommes und Currywurst hat Schule gemacht und so schossen jüngst ähnliche Läden aus dem Boden, beispielsweise die Gute Nacht Wurst nur wenige Schritte weiter. Infos: www.mux.de/Bergwolf

Zeit fürs Bett! – Wohnen bei Insidern

Die Hotelpreise zur Wiesn-Zeit sind fast so legendär wie das Oktoberfest selbst. Die Raten steigen in astronomische Höhen und Besucher sind sogar bereit, eine Stunde mit der S-Bahn zu pendeln, um die Utopie-Preise in der Innenstadt zu umgehen. Eine Lösung bietet das Online-Portal für Privatunterkünfte www.wimdu.de. Hier wohnen Urlauber nicht nur deutlich günstiger, sondern haben auch noch Kontakt zu Münchnern, die sie mit zahlreichen Insider-Tipps versorgen können.

Ebbe im Geldbeutel – Spartipps rund um das Oktoberfest

Ein Wiesn-Besuch ist bekanntlich nicht günstig. Mit ein paar Tricks lässt sich aber durchaus Geld sparen. Das U-Bahn-Netz Münchens ist sehr dichtmaschig, eine Taxifahrt rechnet sich nur als Gruppe. Wer werktags zum Mittagessen auf die Wiesn geht, spart beim Essen bis zu 30 Prozent. Es muss auch nicht immer Hendl sein: Wer mal eine Wurst- oder Fischsemmel ‚auf die Hand verputzt‘, hat deutlich länger Geld im Portemonnaie. Dienstag ist Familientag – die Karussells fahren dann in der Regel ein paar Euro günstiger.

Einfach keinen Platz im Zelt gefunden?

Manchmal soll es einfach nicht sein. Alternativen zum Festzelt bieten in München eine Vielzahl von Biergärten. Während der Oktoberfest-Wochen ist es häufig noch sommerlich warm und die Stimmung dort fast genauso gut. Beliebt sind zum Beispiel der Chinesische Turm oder der Augustiner-Biergarten. Ein Kontrastprogramm im Grünen stellt die Waldwirtschaft in Großhesselohe dar – in der „WaWi“ gibt es am Sonntag ein Jazz-Frühstück mit Live-Musik. Eine Münchner Eigenart, die viele Auswärtige nicht kennen: Im Biergarten dürfen Besucher ihr Essen von daheim mitbringen. Nur die Getränke kauft man ausschließlich vor Ort.

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