Freunde kann man sich aussuchen, Kollegen nicht

Ein gemeinsamer Gedankenaustausch unserer Kollegen Julia und Markus zum internationalen Tag der Freundschaft

von Markus Schlichenmaier und Julia Pawelczyk, w&p Wilde & Partner

Am 30. Juli ist der internationale Tag der Freundschaft. Der jährlich begangene Gedenktag soll an die Bedeutung der Freundschaft zwischen Personen, Ländern und Kulturen erinnern.

Können Arbeitskollegen zu wahren Freunden werden? Aus unserer Sicht definitiv ja! Wir beide arbeiten seit fast zehn Jahren in der Agentur. Am Anfang stand die gemeinsame Mittagspause, dann ein erstes privates Treffen mit einer Kollegengruppe. Und weil es passte und lustig war, folgte die erste Party-Verabredung, der erste gemeinsame Urlaub, etc. Und plötzlich stellten wir fest, es passt wirklich und wir sind enge Freunde. Und das schon seit nunmehr über acht Jahren.

Beruf und Freundschaft klappt bei uns. Vielleicht liegt es daran, dass wir in unterschiedlichen Teams arbeiten, räumlich maximal getrennt sind am jeweiligen Gangende und uns in keinem Hierarchiestufenkampf befinden. Oder weil wir am Arbeitsplatz miteinander umgehen wie mit andere Kollegen auch. Genauso freundlich, aber auch genauso anspruchsvoll und professionell – und oft auch kritischer. Dass wir von unserem Naturell her eigentlich eher unterschiedlich sind (der Farbforscher würde einen von uns als Denktypen blau/grün, den anderen als grün/gelb bezeichnen), sehen wir beruflich und privat als Ergänzung bzw. Bereicherung. Vor kurzem haben wir beide eng an einem Pitch gearbeitet. Und uns bei der kreativen Konzeption und Ausarbeitung des Aktionsplans bis 15 Minuten vor der Kundenvorstellung „konstruktiv gestritten“. Bei der Präsentation haben wir uns die Bälle gegenseitig zugeworfen, unsere Stärken jeweils ausgespielt und den Etat eingefangen.

Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts BVA trifft jeder dritte Arbeitnehmer seine Kollegen auch privat. Mit den Kollegen verbringen wir meist mehr Zeit als mit unserem Partner oder unserer Familie. Daher ist es nur konsequent, dass sich am Arbeitsplatz auch Freundschaften entwickeln können – genauso konsequent wie das Konfliktpotential bei der Vermischung von Privat- und Berufsleben. Viele Firmen erkennen den positiven Effekt von freundschaftlichen Beziehungen am Arbeitsplatz auf die Leistungsbereitschaft und fördern gemeinsame Aktivitäten wie Firmenläufe – auch bei uns in der Agentur wird dies stark gelebt. Wir haben eine wöchentliche Laufgruppe, machen Team-Ausflüge oder grillen gemeinsam.

Aus Kollegen können gute Freunde werden. Ob aus Freunden auch gute Kollegen werden können, steht auf einem anderen Blatt.
In diesem Sinne, gedenkt heute Euren Freunden, denn sie sind das schönste Geschenk, das man sich selbst machen kann.

Markus Schlichenmaier, Julia Pawelczyk

Markus Schlichenmaier, Julia Pawelczyk

Advertisements

Ein Gedanke zu „Freunde kann man sich aussuchen, Kollegen nicht

  1. Das Kuriose dabei ist: Ich verbinge mehr Zeit mit meinem Chef, als mit meinem Liebsten!
    Im Urlaub habe ich endlich so viel Zeit wie ich mir wünsche , die ich nur mit meinem Mann verbringen kann!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s