Thessaloniki – Die unterschätzte Stadt

Kunst, Kultur, Gaumenfreuden und in knapp zweieinhalb Stunden von Deutschland mit dem Flieger zu erreichen – Im Dezember war ich mit einer Gruppe deutscher Journalisten in Thessaloniki und war angenehm überrascht, was diese Stadt zu bieten hat. Thessaloniki ist schon über 2.300 Jahre alt – aber dafür noch sehr jung geblieben. Über 80.000 Studenten – das ist der Jungbrunnen der Metropole am Thermaischen Golf. Obwohl die zweitgrößte Stadt Griechenlands urban geprägt ist und sowohl moderne Kunst als auch historische Sehenswürdigkeiten und Geschichte vereint, wird sie von Touristen bisher häufig nur als Durchreisestation zu den Urlaubsresorts der Halbinsel Chalkidiki genutzt. Dabei hat Thessaloniki einen ganz eigenen Charme…

Ein Geheimtipp unter den Städtereisezielen vor allem für Kunst- und Kulturinteressierte – Thessaloniki wurde bereits mit dem Titel „Europäische Kulturhauptstadt“ geehrt und von der UNESCO ins Weltkulturerbe aufgenommen.

Eine der ältesten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen der Stadt – Der Weiße Turm (Lefkós Pýrgos). Das heutige Museum, das unmittelbar am Ufer des Thermaischen Golfs steht, wurde im 15./16. Jahrhundert errichtet. Der Weiße Turm diente in der Vergangenheit schon als Befestigungsanlage, Garnison und Gefängnis.

Eine der ältesten Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen der Stadt – Der Weiße Turm (Lefkós Pýrgos). Das heutige Museum, das unmittelbar am Ufer des Thermaischen Golfs steht, wurde im 15./16. Jahrhundert errichtet. Der Weiße Turm diente in der Vergangenheit schon als Befestigungsanlage, Garnison und Gefängnis.

Die frühchristliche Kirche Haga Demetrios (Agios Dimitrios) ist eine dem Heiligen Demetrios geweihte Basilika. Der Schutzpatron von Thessaloniki ist einer der wichtigsten Heiligen der griechisch-orthodoxen Kirche. Die fünfschiffige Basilika ist seit 1988 Teil des UNESCO Welterbes.

Die frühchristliche Kirche Haga Demetrios (Agios Dimitrios) ist eine dem Heiligen Demetrios geweihte Basilika. Der Schutzpatron von Thessaloniki ist einer der wichtigsten Heiligen der griechisch-orthodoxen Kirche. Die fünfschiffige Basilika ist seit 1988 Teil des UNESCO Welterbes.

Neben frühchristlichen und byzantinischen Kirchen beeindruckt die Universitätsstadt mit zahlreichen Museen wie dem Archäologischen Museum und dem Staatlichen Museum für Zeitgenössische Kunst (SMCA) in denen nicht nur historische Sammlungen und internationale Ausstellungen gezeigt werden, sondern auch Werke international bekannter griechischer Künstler. Veranstaltungen, wie die 4th Thessaloniki Biennale of Contemporary Art die aktuell noch bis zum 31. Januar 2014 in Thessaloniki stattfindet, locken die junge Kreativszene in die Stadt. Unter dem Titel „Everywhere but Now“ können Besucher in der ganzen Stadt moderne Kunst-Installationen und -Performances, Events und Festivals, Workshops und geführten Touren, Ausstellungen und Symposien erleben.

Eindrücke aus dem Staatlichen Museum für Zeitgenössische Kunst (SMCA) von der aktuellen Biennale of Contemporary Art in Thessaloniki:

Biennale_Katja

SMCA_Biennale

Ladadika, das ehemalige Viertel der Olivenhändler in Thessaloniki, hat sich mit seinen traditionellen Tavernen, kleinen Cafés und modernen Bars als beliebter Szenetreff hipper Designer und kreativer Studenten etabliert. Das beliebte Ausgehviertel, das etwa fünf Minuten vom berühmten Aristoteles-Platz und wenige Gehschritte von der Hafen-Promenade entfernt ist, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der Hotspots für junge Einheimische und Touristen entwickelt.

Die farbenfrohen, meist zweistöckigen Gebäude mit ihren breiten, rechteckigen Fenstern sind charakteristisch für das In-Viertel Ladadika. Zusammen mit den gepflasterten, alten Gässchen verschmilzt hier das Traditionelle mit dem Modernen.

Die farbenfrohen, meist zweistöckigen Gebäude mit ihren breiten, rechteckigen Fenstern sind charakteristisch für das In-Viertel Ladadika. Zusammen mit den gepflasterten, alten Gässchen verschmilzt hier das Traditionelle mit dem Modernen.

Wie sollte es anders sein, auch die Musik- und Filmszene ist in Thessaloniki angesiedelt. Nicht nur, das das Nachtleben dort sehr lebendig ist, schon seit 1960 findet dort auch jährlich das Internationale Filmfestival Thessaloniki statt. 10 Tage lang werden immer im November Filme aus der ganzen Welt gezeigt, es treffen sich Regisseure, Kinogänger und Filmemacher und zelebrieren die Kunst des Kinos.

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