Unbekanntes Ras Al Khaimah – Der Geheimtipp unter den Emiraten

Unsere Kollegin Nicole Adami machte sich vergangenen Herbst auf in den Orient. Auf ihrer Pressereise nach Ras Al Khaimah erlebte sie ein ursprüngliches und authentisches Land, das sich momentan im Aufbruch befindet und dennoch tief in seinen Traditionen verwurzelt ist.

„Ras Al Khaimah“ – allein der Name klingt ungewohnt und macht neugierig. Die Wenigsten wissen mit diesem exotisch klingenden Reiseziel etwas anzufangen. Und das, obwohl das kleine Emirat nur einen Katzensprung von Dubai entfernt liegt und den perfekten Kontrast zur Megacity darstellt.

„An der Spitze des Zeltes“ heißt Ras Al Khaimah, das seinen Namen wohl der exponierten Lage am nord-östlichen Zipfel der Vereinigten Arabischen Emirate zu verdanken hat, wörtlich übersetzt. Hier erlebt man noch das pure Arabien: Seit sich Ras Al Khaimah zu Beginn des letzten Jahrhunderts von einem kleinen Piratennest am Golf zu einer attraktiven touristischen Urlaubsdestination entwickelte, ist vieles, was in Dubai schnell überhandnahm, klein und überschaubar geblieben: der alte Souk der Stadt, die verzweigten Wüstenrouten und die Skyline der Neustadt – wo kaum ein Haus höher als eine Dattelpalme ist.

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Begeistert hat mich der Besuch bei einer örtlichen Zuchtperlenfarm – der einzig professionell betriebenen Perlenfarm in gesamt Nahost. Ich war live mit dabei, als die Perlenaustern aus dem Meer gezogen wurden und auch, als eine kleine, runde Perle daraus zum Vorschein kam. Beeindruckend war auch die Kulisse die sich uns beim Perlenfischen bot und sich aus weitläufigen Sandebenen und dem schroffen Fels des Hajar-Gebirges zusammensetzte.

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Das Gebirge ist noch kaum erschlossen und so war es ein großes Abenteuer mit den Geländewagen über die staubigen und unbefestigten Pisten durch unbekanntes Terrain zu fahren. Außer der kargen Landschaft, den tiefen Schluchten, Canyons und Wadis, kann man hier höchstens noch Gebirgsziegen erblicken, die sich meist schnell meckernd aus dem Staub machen.

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Wer es weniger abenteuerlich mag, der kommt in den zahlreichen Luxushotels des Emirats auf seine Kosten. Allerorts sprießen derzeit wahre Wohnpaläste aus dem sandigen Boden, die gestressten Urlaubern hier eine ruhige Auszeit ermöglichen. Seit Mitte 2013 gibt es in Ras Al Khaimah sogar ein Waldorf Astoria zu bewohnen, was das große Potential der Destination widerspiegelt. An Freizeitmöglichkeiten mangelt es nicht: Entweder man entspannt sich am 64 Kilometer langen Sandstrand des Scheichtums, schwingt den Schläger beim nächtlichen Flutlichtgolfen (denn auch nach Sonnenuntergang ist es in Ras Al Khaimah noch herrlich warm), oder lässt sich – wie ich – am Seile eines Motorbootes in weite Lüfte hinauftragen, um den herrlichen Blick auf das Emirat Ras Al Khaimah zu genießen.

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