Unterwegs im Etosha Nationalpark

Einen Urlaub der etwas anderen Art hat unsere Kollegin Daniela in Namibia erlebt: Eine Woche Reiturlaub auf einer Farm mit täglichen Ausritten inmitten der afrikanischen Tierwelt. Bei dieser Gelegenheit durfte auch ein Abstecher in den beliebten Etosha Nationalpark nicht fehlen.

Tiere, die man sonst nur aus dem Zoo oder dem Fernsehen kennt, mal live sehen: Mit dieser Hoffnung wollten wir während unseres Namibia Urlaubs auch den Etosha Nationalpark besuchen. Jetzt, wo die Trockenzeit beginnt, sollten sich mehr Tiere um die Wasserlöcher versammeln – das sagte uns jedenfalls der erfahrene Tour Guide, der uns für einen Tag einen kleinen Teil des riesigen, über 22.000 Quadratkilometer umfassenden Nationalpark zeigte. Wichtigste Regel: Auf keinen Fall aus dem Auto aussteigen! Wer das missachtet, findet sich schnell am Eingang wieder, zusammen mit einer Geldstrafe sowie einem lebenslangen Besuchsverbot. Aus gutem Grund, denn in Etosha gibt es auch Löwen, und die sind in der Regel sehr gut getarnt.

Ohne große Erwartungen starten wir unsere Fahrt in den Nationalpark. Die berühmten „Big Five“, Elefant, Löwe, Leopard, Nashorn und Büffel, kann man bis auf letzteren dort sehen – derlei Listen sind uns aber egal, wir sind schon bei der ersten Giraffe, die uns begegnet, ganz aus dem Häuschen.

Beim ersten Wasserloch, das wir erreichen, können wir unser Glück kaum fassen: Eine Löwen-Mama vertreibt sich dort die Zeit mit ihren Jungen, die wild toben und miteinander spielen. Gemächlich geht es dann ab in den Schatten, denn die Sonne gewinnt langsam an Kraft.

Löwen

 

 

 

 

 

 

Wir ziehen weiter auf der Suche nach unserem ersten Elefanten. Versteckt zwischen Bäumen entdecken wir ihn schließlich – natürlich nicht ohne die Hilfe unseres findigen Guides, der uns auf den majestätischen Riesen hinweist.

Elefant

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein Meer aus Flamingos erwartet uns in einem anderen Teil des Etosha Nationalparks. Tausende der rosa gefärbten Tiere haben sich in einem der wenigen noch wasserreichen Seen versammelt. In Momenten wie diesen weiß ich, warum es sich gelohnt hat, ein Swarovski Optik CL Pocket mitzunehmen auf die Reise: Durch das Fernglas rücken selbst weit entfernte Tiere ganz nah.

Flamingos

 

 

 

 

 

 

Da die Tiere im Nationalpark nicht gejagt werden dürfen, haben sie erstaunlich wenig Angst vor Autos und lassen es sich nicht nehmen, gemächlich über die Straßen zu schlendern.

Antilopen

 

 

 

 

 

 

Und es war, wie uns ein Einheimischer vorher gesagt hat: Zebras kann man im Etosha Nationalpark nicht NICHT sehen. In riesigen Herden ziehen sie durch den Busch oder entspannen sich im Schatten der Bäume:

Zebras

 

 

 

 

 

 

 

 

Ein besonderes Erlebnis erwartet uns am letzten Wasserloch, das wir besuchen. Ein Elefant entschließt sich, ein Bad zu nehmen und scheint das kalte Vergnügen sehr zu genießen.

Badender Elefant

 

 

 

 

 

 

Als die Sonne langsam untergeht, machen wir uns auf den Weg zurück in unsere Lodge – fast schon erschlagen von so vielen unvergesslichen Tierbegegnungen, aber mit einem breiten Lächeln im Gesicht.

 

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