Südfranzösische Wildnis – Mitten in der Stadt

Die Bewohner Marseilles betonen gern, dass es ihre Stadt zumindest flächenmäßig mit Los Angeles aufnehmen kann. Die nur rund 1,5 Millionen Einwohner können sich tatsächlich auf ein Areal verteilen, dass es locker mit der „Big Orange“ in Kalifornien aufnimmt. Und sozusagen mitten in diesem Stadtgebiet befindet sich mit den Steilküsten der Calanques eine Attraktion, die mich wirklich beeindruckt hat. Zugegeben – es war nicht gerade einfach, vom Zentrum dorthin zu kommen, aber es lohnt sich absolut. Auch wenn ich auf dem Weg dorthin gefühlte fünf verschiedene Verkehrsmittel nehmen musste – inklusive Taxi, das sich weigerte, so weit rauszufahren und leer zurückgondeln zu müssen.

Was sich dann aber auftut, ist eine spektakuläre Kalkstein-Küste mit zig kleinen Buchten und glasklarem Wasser. Dazwischen immer wieder fantastische Aussichtspunkte, Bootsanleger für Fischer und kleine Restaurants.

Wer so glücklich ist, einen Bootsführerschein zu haben, kann übrigens auch auf dem direkten Wasserweg vom Vieux Port zu den Klippen und Inselchen der Calanques gelangen. Mit rund 80 Euro plus Sprit für einen halben Tag ist dies ein exklusives, aber dennoch bezahlbares Erlebnis. Insbesondere dann, wenn man zu viert oder zu fünft herkommt! Dann ist man innerhalb von Minuten sozusagen mitten in der südfranzösischen Wildnis…

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