Die Marotten der Wilden

Mit den lieben Kollegen verbringt man bei einem normalen Arbeitsalltag ja gewöhnlich mehr Zeit als mit dem Partner oder der Familie. Logisch, dass einem da auch die ein oder anderen skurrilen Angewohnheiten der Kollegen auffallen. Mit einem Augenzwinkern hat sich Birte daher mal umgehört, welche Marotten denn wir Wilden so an den Tag legen:

„So brach Kollegin Katrin vor wenigen Tagen in Freude aus, als ihr unser Kunde Sunny Cars einen Tischkalender für 2016 zukommen ließ. Denn Katrin streicht Tag für Tag gewissenhaft jeden vergangenen Arbeitstag mit einem markanten X aus ihrem Kalender. Da sie mit 2016 nun schon etwas in Verzug war, begann sie also gleich damit, den halben Januar aus dem Kalender zu streichen.  Doch Katrin ist nicht die einzige Wilde, die im Büroalltag mit einer außergewöhnlichen Gepflogenheit für Erheiterung sorgt.

Kollegin Anneke erhebt sich für jedes Telefonat und führt dieses im Stehen durch, während Melanie offene Türen ein Dorn im Auge sind, da macht sie auch bei geöffneten Schranktüren oder Schubladen keine Ausnahme.  Einen wichtigen Termin, den Sonja R. täglich einhält, ist der mit dem Kaffeeautomaten – pünktlich um 16:00 Uhr findet sie sich Tag für Tag in der Küche ein, keine Minute eher und keine Minute später. Eine Marotte, die die Damen aus dem Head Office schmunzeln lässt, ist Petras Vorliebe für Plastiktüten mit Zipper  – hier füllt sie nicht nur das tägliche Mittagessen ein, auch der Inhalt ihrer Handtaschen ist in Zippertüten verpackt, um Schlüssel, Medikamente oder ähnliches besser finden zu können.

Eine häufige Angewohnheit ist das Knacken mit Gelenken, was bei den Kollegen allerdings nicht zwingend auf Begeisterung stößt. Daher verlässt Roberto hin und wieder mal das Zimmer, um Nacken und Rücken wieder in Schwung zu bringen. Klar – wer so lange sitzt wie wir, ist auch mal kräftig verspannt. Eine ehemalige Kollegin knackte derart oft mit den Fingergelenken, dass für sie extra eine „Strichliste“ eingeführt wurde. Eine Angewohnheit, die ebenfalls zu Diskussionen im Büroalltag führen kann, ist die des Lüftens. So ist Kollegin Veronika eine ausgesprochene Frischluftfanatikerin und besteht auch an Tagen mit Minusgraden auf eine ausreichende Durchlüftung der Büroräume. 

Ihr seht, für eine angenehme Zusammenarbeit bedarf es auch der Freiheit, seine kleinen Büro-Gepflogenheiten auszuleben und die skurril anmutenden Angewohnheiten der Kollegen mit einem Augenzwinkern zu akzeptieren. Denn wie wir alle wissen: Nobody is perfect! „

Text: Birte Deppe

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