Was die Wilden so lesen

Print ist tot? Sicher nicht! Guckt man sich die Lese-Gewohnheiten unserer Kollegen an, hat man alles andere als diesen Eindruck. Wir haben uns einmal umgehört, in welche Zeitung und Zeitschrift die Wilden ihre Nase am liebsten stecken.

Bei den Tageszeitungen gibt es einen ganz klaren Favoriten: Kein anderer Titel wird von den Kollegen derartig häufig gelesen wie die Süddeutsche Zeitung, was zeigt, wie regional die SZ doch punktet. Konkurrieren können einzig und alleine Welt/WAMS. Die FAZ oder FAS wurden zum Beispiel überhaupt nicht genannt.

Kollegen, die nicht ursprünglich aus München kommen, werfen vor allem beim Besuch zuhause gerne einen Blick in ihr lokales Blatt. Unsere Alex liest gerne die Mittelbayerische Zeitung, Praktikantin Delphine den Generalanzeiger in Bonn und Christine eine regionale Zeitung in Würzburg.

Unter den Magazinen haben Nachrichten-Titel die Nase vorn. Vor allem Spiegel und Stern werden gern gekauft. Focus folgt auf Rang drei. Mindestens genauso oft entscheiden sich die Kollegen für Mode- und Lifestyle-Magazine. Hier werden insbesondere Bunte, Gala, Myself und Grazia genannt. Einzelne Erwähnungen gibt es auch für Shape, Brigitte, Instyle, Freundin, Jolie und Für Sie. Eher exotisch in der Liste ist Test, das Magazin von Stiftung Warentest. Zwei Mal wurde die NEON genannt; so auch von mir – obwohl ich mit jeder Ausgabe das Gefühl habe, weniger in die Zielgruppe zu passen.

Nischentitel finden sich eher selten unter der Lektüre unserer Kollegen. Petra ist mit Berglust und Bergsteiger daher mehr eine Ausnahme. Nicole greift vor dem Einkaufen als Inspiration gerne mal zum Food-Titel Deli und Markus macht es sich mit der neuesten Ausgabe vom Wohn-Magazin Couch im wahrsten Sinne des Wortes auf der Couch bequem.

Last but not least haben wir die Mitarbeiter gefragt, wann und wo sie denn am liebsten zu Print-Titeln greifen. Dabei fiel auf, dass die Kollegen oftmals die Zeit in Zügen und Flugzeugen sowie den Urlaub zum Schmökern nutzen. Viele nehmen sich aber auch die Zeit und lesen am Frühstückstisch, am Abend oder Wochenende. Der eine oder andere greift beim Besuch der Eltern auch mal zu traditionelleren Titeln wie etwa der Bild der Frau.

Nicht zuletzt sind Wartesituationen eine gute Gelegenheit, sich einem Hefttitel zu widmen. Daher wurden auch Arzt und Friseur gerne einmal von den Kollegen genannt. Und was liest man bei Letzterem wohl am liebsten? Richtig! Klatsch und Tratsch, also Bunte und Gala…

Und Ihr? Was lest IHR am liebsten?

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