Best Practice in puncto Arbeitnehmerfreundlichkeit

Ende November freuten wir uns darüber, von der Bayerischen Staatsregierung als eines der 20 familienfreundlichsten Unternehmen im Freistaat ausgezeichnet worden zu sein. Seit kurzem gehört unser Beispiel von flexiblem Arbeiten nun auch zu den „Best Practices“ auf der Website von Familienpakt Bayern.

Bei dieser Initiative ziehen die Bayerische Staatsregierung, der Bayerische Industrie- und Handelskammertag, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft sowie der Bayerische Handwerkstag an einem Strang, um sich für eine besonders arbeitnehmerfreundliche Atmosphäre von Unternehmen einzusetzen und die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes zu fördern.

In einem Zeitraum über rund anderthalb Jahre hat Wilde & Partner an der sogenannten FlexA Studie teilgenommen. Unternehmen aus den unterschiedlichsten Segmenten arbeiten nicht zuletzt auf der Grundlage von regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen daran, den wirtschaftlichen Erfolg insbesondere durch die Schaffung eines familienfreundlichen Umfeldes zu erhöhen.

Für unsere Agentur leiteten wir anhand zweier umfangreicher Befragungen weitreichende Modelle ab, die den Mitarbeitern sukzessive mehr Gestaltungsfreiheiten ihres individuellen Arbeitsrhythmus‘ geben. Grundlage sind solide Back-Up-Strukturen, so dass immer zwei Berater auf einem Kunden arbeiten, Teilzeit-Modelle für Mütter bzw. Väter sowie entsprechende Langzeit-Planung von Events und Pressereisen. Auch Home- und sogar Fern Office-Modelle tragen zur persönlichen Gestaltung der täglichen Aufgaben bei.

Nicht zuletzt mündeten die Erkenntnisse jüngst in ein Gleitzeitmodell mit einer Kernarbeitszeit von sechs Stunden, am Freitag sogar fünf Stunden. Was für Unternehmen anderer Branchen normal klingen mag, ist für die Agenturwelt überaus ungewöhnlich. Mit unserem Konzept konnten und können wir beweisen, dass eine arbeitnehmerfreundliche Atmosphäre selbst für eine PR-Agentur mit dem bekanntermaßen dynamischen Umfeld also durchaus möglich ist. Nicht zuletzt führt dies auch zu einer deutlich geringeren Mitarbeiter-Fluktuation und einer großen Anzahl langjähriger Team-Mitglieder, wie auch die Seite von Familienpakt im Rahmen ihrer Best Practice-Beispiele hervorhebt.